Grün - Grüner - Smoothie


Hallo Ihr Lieben,

seit einigen Monaten schon, hat mich das grüne-Smoothie-Fieber gepackt. Ich trinke mittlerweile täglich meinen grünen Zaubertrank und ersetze dadurch auch gerne mal eine ganze Mahlzeit.

Zugegeben, am Anfang war mir der Geschmack noch nicht ganz geheuer. Es war mir noch zu bitter denn ich hatte zuviel grünes drin und zu wenig Obst. Nach einigen Recherchen, unter anderem auf den Seiten "gruene-smoothies.info und gruenesmoothie.de", war mir dann klar, was ich falsch gemacht habe. Die Lösung hieß einfach "schrittweise Annäherung".

Gerade als Smoothie-Anfänger ist es wichtig, dass man seinen Körper langsam an die tägliche grüne Dosies gewöhnt. Am besten eignet sich zu Beginn ein Mischverhältnis von 70/30 und zusätzlich noch Wasser, je nachdem wie "flüssig" er sein soll. D.h., man füllt den Mixbehälter zu 70% mit Obst und zu 30% mit grünem Gemüse/Salat.  Zum einen ist der Geschmack für Anfänger durch den höheren Obstanteil süßer, zum anderen muss sich die Verdauung erst daran gewöhnen, sonst könnte man Verdauungsprobleme bekommen. Man sollte auch nicht gleich zuviel Smoothie am Tag trinken. Am besten startet man mit 1 Glas pro Tag. Nach einigen Tagen, kann man die Menge steigern und auch der Gemüseanteil sollte irgendwann bei 50% liegen. Wer es mag und verträgt, kann auch mehr Gemüse als Obst Mixen. 

Was macht grüne Smoothies so gesund?


Grüner Smoothie
Grüne Smoothies liefern schnell Energie

Den gesundheitlichen Effekt hatte die Ernährungsexpertin ,Victoria Boutenko, im Jahre 2004 geprägt. Sie gilt als die Mutter der grünen Smoothies und erläutert in ihrem Buch "Green for Life*" deren positive Wirkung und wie es überhaupt dazu kam. 

Grüne Smoothies sind reich an Mikronährstoffen. Vor allem im Pflanzengrün findet man diese in konzentrierter Form. Hinzu kommt noch das Chlorophyll, welches eine der wichtigsten Substanzen ist und sehr positive Auswirkungen auf unseren Körper hat. Es gilt als Jungbrunnen und Anti-aging.

Grüne Smoothies sind basisch und bringen den Säuren-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Dieser ist häufig durch zu viel tierisches, süßes und fettiges Essen gestört, was zu einer Übersäuerung des Körpers führt, uns müde und kraftlos macht, sowie zu weiteren Erkrankungen führen kann.

Grüne Smoothie sind reich an Ballaststoffen. Sie versorgen uns nicht nur mit wichtigen Vitaminen und Mineralien, sie machen auch noch richtig satt. Dadurch sind sie auch geeignet für eine Gewichtsreduzierung. Wenn man mit ihnen z.B. eine Mahlzeit ersetzt, könnte man einiges an Kalorien sparen. Vorausgesetzt man nimmt den Obstanteil nicht zu hoch, denn der enthält viele Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker. Wenn man allerdings viel auf grünes Gemüse setzt, dann helfen Smoothie sogar durch die enthaltenen Bitterstoffe, den Heißhunger auf süßes zu reduzieren. 

Ich trinke den Smoothie gerne als Frühstücksmahlzeit, da er mich fit für den Tag macht, meine Konzentration steigert und dennoch nicht schwer im Magen liegt. Ich finde Smoothies auch sehr praktisch. Sie sind schnell zubereitet und man kann sie quasi überall trinken bzw. essen. Ich fülle mir meine Smoothie-Mahlzeit immer in meine ECOTANKA Flasche - I love it - für die Arbeit oder wenn ich unterwegs bin :-) Wegen des Geschmacks empfehlen viele aber Glasflaschen zu verwenden z.B. sogenannte Soulbottle*



Obst und grüner Smoothie
Smoothies decken einen großteil des täglichen Vitalstoffbedarfs


Was gilt es zu beachten?

Die häufigsten Fehler zu Beginn sind wohl, dass man zu viel Smoothie trinkt obwohl sich der Körper noch nicht daran gewöhnt hat und das man den Smoothie zu schnell trinkt und dabei vergisst, dass er eigentlich eine Mahlzeit ist. D.h., auch wenn er flüssig ist, muss er im Mund gekaut und eingespeichelt werden, damit die Enzyme ihn optimal vorverdauen können. Ich erwische mich auch öfter dabei, dass ich mehr trinke als kaue. Ich nehme dann Zuhause gerne einen Löffel zum Smoothie essen :-)

Man sollte auch immer 2-3 Stunden vergehen lassen, eh man den Smoothie nach einer festen Mahlzeit zu sich nimmt. Genauso wird auch empfohlen, 1-2 Stunden nach dem Verzehr eines Smoothie zu warten, eh man wieder etwas festes isst. 

Am besten nimmt man auch immer reife Früchte für den Smoothie z.B. Bananen. Zum einen enthalten sie mehr Fruchtzucker und sind süßer, zum anderen sind sie leichter verdaulich als unreife Früchte.

Smoothies sind zwar im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar, aber die Vitalstoffe sind dann nicht mehr so groß da diese irgendwann zerfallen. Am besten trinkt man den Smoothie frisch innerhalb von 7-8 Stunden. 

Grüne Smoothies enthalten Giftstoffe..... Ja, leider. Deshalb sollte man ein paar Dinge beachten.

Einige Pflanzen produzieren Alkaloide, einen Bitterstoff der sie vor Fressfeinden schützt. Aber keine Sorge, geringe Mengen davon sind unbedenklich für uns und aufgrund des starken, bitteren Geschmacks, würden die Meisten vermutlich eh anfangen zu spucken. Wenn ihr also einen Smoothie habt, der zu bitter schmeckt und euch auch nicht bekommt, dann esst ihn lieber nicht. 

Konventionell angebautes Obst und Gemüse enthält höhere Mengen an Herbiziden und Pestiziden, darum sollte man nach Möglichkeit immer zu Bio-Produkten greifen. Wer kann, sollte natürlich selbst anbauen.

Oxalsäure, welche unter anderem in Spinat zu finden ist, wird auch gerne diskutiert. Oxalsäure kann nämlich zu Nierensteinen führen. Vorbeugen kann man da am besten durch Abwechslung. Wenn man doch gerne Spinat verwenden möchte, dann sollte man jungen, unbehandelten Spinat nehmen, dort soll der Säuregehalt nämlich noch geringer sein. 


Wildkräuter für grünen Smoothie
Geringe Mengen an Wildkräutern sind eine gelungene Abwechslung im Smoothie





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen