Chlorophyll - das grüne Lebenselixier


Chlorophyll ist der grüne Farbstoff den Pflanzen bilden, wenn sie Photosynthese betreiben. Zur Erinnerung: Photosynthese ist die Bildung von Kohlenhydraten durch die Aufnahme von Lichtquanten. Außerdem wird noch Wasser und Kohlenstoffdioxid benötigt. Die Gleichung für die Photosynthese lautet: 6 CO2 + 12 H2O + Licht --> C6H12O6 + 6 O2 + 6 H2O

Chlorophyll kommt vom altgriechischen und bedeutet soviel wie "grünes, frisches Blatt". Es ist vor allem in grünem Blattgemüse sehr hoch. Je dunkler ein Blatt ist, desto höher ist sein Chlorophyllgehalt. Das gilt aber nicht nur für grüne Blätter, sondern auch für bräunliche oder rötliche wie bspw. dem buntem Mangold oder roter Beete. 

grünblättriges Gemüse enthält viel Chlorophyll

Bis auf ein Atom ist Chlorophyll identisch mit unserem roten Blutfarbstoff Hämoglobin, welches für den Sauerstofftransport in unserem Körper verantwortlich istEinen Unterschied gibt es nur bei dem zentralen Atom, welches das jeweilige Molekül zusammenhält. Das Chlorophyll-Molekül enthält ein Magnesium-Ion, während unser Hämoglobin ein Eisen-Ion enthält. 

Welche gesundheitlichen Wirkungen kann Chlorophyll erzielen?

Da das Chlorophyll wie schon erwähnt dem Hämoglobin sehr ähnlich ist, schreibt man ihm eine blutreinigende und blutbildende Wirkung zu. Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit geht man davon aus, dass Chlorophyll eine molekulare Struktur zur Verfügung stellen kann, damit rote Blutkörperchen schneller gebildet werden können.

Chlorophyll kann antikarzinogen, also Krebshemmend, wirken. Forschungen des Linus-Pauling-Insituts lassen vermuten, dass natürliche Substanzen wie etwa der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll im Kampf gegen Krebserkrankungen eine viel bedeutendere Rolle spielen könnte, als man bislang angenommen hat. Dies geht auf die Blockierung potentiell karzinogen wirkender Molekülstrukturen zurück. In sog. in vitro-Experimenten werden jene Enzymkomplexe blockiert, die im Verdacht stehen, Zellmutationen auszulösen. Häufig sind das Mutationen, die zu einem nicht kontrollierbaren Zellwachstum (Krebs) führen können.

Chlorophyll gilt als Jungbrunnen und kann antioxidativ wirken. Antioxidantien werden oft als Radikalfänger bezeichnet. Sie deaktivieren Sauerstoffradikale (reaktive Sauerstoffspezies) im Organismus. Freie Radikale sind sehr reaktionsfreudige und aggressive Stoffwechselschädlinge, die in der Lage sind, durch Oxidation irreversible Schädigungen wichtiger Zellstrukturen zu verursachen. Zum einen passiert das im normalen Alterungsprozess, andererseits aber auch durch äußere Einflüsse, z.B. Zigarettenrauch, UV-Licht, Stress, Abgase und Umweltgifte oder durch oxidierte Proteine. Schädigungen können im Laufe der Zeit zu verschiedenen Krankheitsbildern wie Schlaganfall, Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Krebs führen. Zudem beschleunigen sie den natürlichen Alterungsprozess. Durch die Aufnahme von Chlorophyll durch die Nahrung, kann man diesem entgegenwirken.

Zudem wird Chlorophyll eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. Es schafft eine, für krankmachende eiweißzersetzende Bakterien, ungünstige Umgebung und tötet diese indirekt ab. Häufig findet man solche Bakterien im Magen-Darm-Trakt von Fleischfressern.


Chlorophyll ist das Lebenselixier aus der Natur


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